"Dynamisch ist cool – oder? Der Unterschied zwischen statischen und dynamischen Webseiten"

Zitiert aus: http://www.marketing-für-die-region.de/dynamisch-ist-cool-oder-heute-bringen-wir-licht-ins-dunkel/

 

Dynamisch oder Statisch? Heute bringen wir Licht ins Dunkel.

Wer für sein Unternehmen eine Webseite beauftragen oder selber basteln will, sollte das schon selber entscheiden. Und sich nicht vom Dienstleister bevormunden lassen.

Deshalb klären wir heute den Unterschied zwischen dynamischen und statischen Webseiten. Sowie die Vor- und Nachteile der beiden Konkurrenten.

Außerdem wissen Sie nach der Lektüre dieses Beitrags was ein CMS ist. Und was dieses so kann. Damit kennen Sie sich schon bestens aus? Super! Vielleicht fällt Ihnen ja noch das ein oder andere Pro- oder Contra für uns ein?!

 

Was ist eine statische Website?

Bei einer statischen Website ist jede einzelne Seite, also die Startseite, die Kontaktseite, die Über Uns Seite, etc. programmiert. Mit Text, Bildern und allem Zipp und Zapp. Diese liegen so Seite für Seite auf einem Server bereit. Die Einzelseiten sind untereinander einfach nur verlinkt. Wenn nun ein Besucher die Webseite aufruft, wird sie genauso wie sie auf dem Server gespeichert ist, vom Browser angezeigt.

 

Übrigens: Dass eine Website unter Umständen auf Firefox anders aussieht als im Internet Explorer hat nichts damit zu tun, ob die Seite statisch oder dynamisch sind. Das liegt vereinfacht gesagt daran, dass einige Browser moderner sind als andere. Überprüfen Sie die Darstellung Ihrer Webseite deshalb immer mit verschiedenen Browsern. Auch wenn Sie Ihre Seiten nicht im Alleingang erstellen! Gerade der Internet Explorer macht den Programmierern viel zusätzliche Arbeit…

 

Für wen ist eine statische Seite sinnvoll?

Ich sage es Ihnen gleich. Mittlerweile bin ich ein großer Fan dynamischer Webseiten. Doch in einem Fall werde auch ich Ihnen eine statische Seite empfehlen. Nämlich dann, wenn Sie eine wirklich kleine Webpräsenz wünschen. Sie wissen außerdem von vorne herein, dass Sie Ihre Webseite selten oder gar nicht updaten möchten? Ihre Webseite soll mehr als Visitenkarte im Netz dienen? Dann ist eine statische Seite absolut in Ordnung und ausreichend für Sie.

 

Die Nachteile einer statischen Webpräsenz

Eines muss Ihnen klar sein, wenn Sie eine statische Webseite erstellen wollen. Um Inhalte, also Texte, Bilder oder Videos später selber verändern zu können, benötigen Sie grundlegendes Hintergrundwissen. Ohne HTML-Kenntnisse wird es schwierig. Die Konsequenz: Der Kunde ist in der Regel selbst wegen der kleinsten inhaltlichen Änderung von seiner Web-Agentur abhängig. Im Klartext bezahlen Sie für jede Änderung und sei sie noch so klein. Wenn Sie sowieso mit nix was zu tun haben wollen – gut. Allerdings sollten Sie bedenken, wie wichtig heute aktuelle Sites sind. Bestenfalls mit News, Angeboten, Tipps oder sogar einem eigenen Blog bestückt. Nicht nur für ein besseres Suchmaschinen-Ranking. Sondern auch für die Kundenbindung, das Firmen-Image oder auch für die Neukundengewinnung. (Lesen Sie hierzu auch meinen Beitrag „Die 10 Must-haves einer erfolgreichen Website“...)

 

Die Lösung: dynamische Website?

Das Grundprinzip einer dynamischen Website ist nicht, dass diese besonders jung und fesch ist. Sondern, dass sie besonders leicht zu verändern, eben dynamisch ist. Und das kann (nach einer Einführung) jeder, der auch andere Software-Programme bedienen kann. Sie können mit einem E-Mail Programm umgehen, in Word Briefe schreiben oder sind bei Facebook aktiv? Prima, dann sind Sie auch in der Lage Ihre Website zu verwalten und beispielsweise Ihre Unternehmens-News oder neue Referenzen selber einzustellen.

 

Wie funktioniert eine dynamische Web-Präsenz?

Das Prinzip dynamischer Webseiten ist die Trennung von Inhalt und dem optischen Rahmen. Inhalt und Layout dynamischer Seiten werden erst beim Aufrufen vom Browser zusammengesetzt. Heutzutage sind die allermeisten Internetverbindungen so schnell, dass dies dem Besucher überhaupt nicht auffällt.

 

Und was ist dieses CMS?

Die Basis einer dynamischen Webseite ist ein CMS. Ein Content-Management-System. Also eine Software, mit der sie Ihre Inhalte erstellen, bearbeiten und organisieren können. Angaben zum optischen Rahmen der Webseiten werden hier vom Inhalt getrennt „aufbewahrt“. Das hat neben der meist einfachen Bedienbarkeit den großen Vorteil, dass die Optik der gesamte Site recht einfach verändert werden kann. Sie können – theoretisch – Ihre Seite relaunchen, sooft sie mögen, ohne dass der Inhalt davon betroffen ist. Wie sinnvoll das ist, sei einmal dahingestellt…

 

Was heißt jetzt Open-Source-CMS?

Sofern Sie nicht Ihr eigenes CMS programmieren lassen wollen (Das ist wirklich nur für Konzerne oder Behörden sinnvoll) werden Sie wohl auf Word Press, Joomla, TYPO3 oder Drupal zurückgreifen. Das sind die heute bekanntesten Conetent-Management-Systeme. Die Software an sich, ist kostenfrei und kann im Prinzip von jedem heruntergeladen und verwendet werden. Da es sich um sogenannte Open-Source-CMS handelt, werden diese auch ständig weiterentwickelt und an den neuesten Stand der Dinge abgepasst. Wenn Sie sich regelmäßig um die Updates kümmern, bleibt Ihre Website so auch immer hübsch jung. (Und sicher!)

 

Was ist denn das Backend?

Im sogenannte Backend, also wo Sie und/oder der Administrator an Ihrer Site arbeiten, können Sie Ihre Inhalte einfach eintippen, speichern, Kategorien zuweisen, mit Bildern aufhübschen und vieles mehr. In einer Vorschau können Sie Ihre Änderungen außerdem ansehen, bevor Sie sie „scharf schalten“. Im Prinzip sieht so ein Backend aus, wie eine beliebige (Datenbank-)Software. Wenn Sie sich einmal an die Oberfläche gewöhnt haben, ist das keine Hexerei mehr..

 

Wofür braucht man Plug-ins?

Für die unterschiedlichsten Bedürfnisse können entsprechende Plug-ins installiert werden. Zum Beispiel, um eine Straßenkarte einzubinden, für diverse Formulare oder auch für die heute so beliebten Social-Media-Buttons von Facebook, Twitter und Co. Außerdem gibt es Tools, die die Suchmaschinenoptimierung der einzelnen Beiträge für Sie vereinfacht oder Sie vor lästigem Spam bewahrt. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt.

 

Mit dynamischen Seiten werden Sie interaktiv

Ein riesen Vorteil dynamischer Sites sind meines Erachtens die vielfältigen Möglichkeiten, die Besucher ins Geschehen einzubinden. Besonders erwähnenswert sind zum Beispiel die Kommentar- und Bewertungsfunktionen in Blogs oder auf der News-Seite oder ein separates Gästebuch. Web-Shops können Sie auch nachträglich noch integrieren. Eine Suchfunktion für die gesamte Website ist von Haus aus für Ihre Besucher vorhanden.

 

Fazit

Wer sich eine, sowohl inhaltlich als auch technisch, stets aktuelle Webseite wünscht, ist mit einer dynamischen Lösung gut beraten. Mit Hilfe von individualisierbaren Templates oder auch Themes genannt (der optische Rahmen fertig programmiert), halten sich die Kosten für die Erstellung auch absolut im Rahmen. 

 

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