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So funktioniert die moderne Zusammenarbeit zwischen Grafikdesignern und Kunden

Die heutige Rolle von Kreativen in der Wirtschaft



Die Gestaltung ist längst in die Chefetagen vorgerückt. Insbesondere in großen Betrieben wächst das Bewusstsein für die Bedeutung von gutem Grafikdesign und entsprechender Markenarbeit. Dieser erhöhte Stellenwert sorgt dafür, dass der Respekt gegenüber Kreativen generell steigt. Zunehmend werden jene als Berater und Partner akzeptiert, haben zumeist einen direkten Draht zu den obersten Entscheidern und sind sogar in der Lage, die Unternehmensstrategie signifikant zu beeinflussen. Als in unterschiedlichsten Firmenkontexten tätige Grafikdesignerin habe ich selbst erfahren, dass Designprozesse besonders in großen Unternehmen immer vernetzter und komplexer werden. Demzufolge ist ein Anstieg der Bedarfe in puncto Strategie- und Prozessberatung - ebenso im Bereich Corporate Design – zu verzeichnen. Wer als Designer in diesen wichtigen Aufgabenfeldern keine Kompetenzen beweist, kann kaum konkurrenzfähig am Markt agieren.

Das sich verändernde Bild von Kreativen, also deren zunehmende Wahrnehmung als überaus wichtige Unternehmenspartner, lässt auch die Auftraggeber in einem neuen Licht erscheinen. Diese sind mehr und mehr gefordert, Input zu liefern und mitzuarbeiten. Die verstärkte Einbindung jener in den kreativen Prozess ist keine Besonderheit mehr. Das funktioniert allerdings nur, wenn beide Seiten es schaffen, ihre Berührungsangst zu überwinden. Es gilt sich jeweils auf das Gegenüber einzulassen und nicht zuletzt die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zu erkennen.


Immer mehr kleine Designbetriebe oder Freiberufler treiben diese Einstellung voran. Sie pflegen oftmals einen sehr nahen Austausch mit ihren Kunden. Ich selbst zähle mich zu den Dienstleistern dieser neuen Generation: Offen und flexibel arbeite ich als Spezialistin für Grafikdesign sowie die Gestaltung von Webseiten und anderen Internetauftritten direkt am Kunden. Eine traditionelle Etatdenke ist bei mir kein Thema. Demgemäß habe ich einen breiten Kundenstamm, der meine Verfahrensflexibilität schätzt.

Kleine Agenturen oder freie Designer wie ich haben es mit einer neuen Generation von Geschäftsführern und Marketing-Verantwortlichen zu tun. Dienstleister werden von jenen ernst genommen und der hohe Wert von Co-Creation ist absolut bewusst. Kein Wunder, denn das heute idealerweise vollzogene kreative Pingpong - sei es in Design-Thinking-Sitzungen oder im Zuge eines lockeren Abendessens – präsentiert sich generell als viel fruchtbarerer, als ein eingleisiges Vorsichhinarbeiten hinter geschlossenen Türen.

Eins steht fest: Bei all dem bleiben Designer Dienstleister - von denen differenzierte Beratungskompetenzen jedoch gefragter denn je sind und deren Arbeit auf Augenhöhe mit den Kunden erfolgt. Letztendlich werden sie engagiert, um Auftraggebern einen Vorteil zu verschaffen. Dabei geht es im Regelfall darum, ein Absatzplus zu erzielen. Die Rolle dieser Dienstleister bewegt sich zwischen zwei Polen, (nämlich Olek und Bolek - Scherz am Rande): Partner und rein ausführende Kreative. Es ist ganz klar abhängig von der Sichtweise der eigenen Position, in welchem Bereich man als Designer arbeitet. Zu Beginn des Berufslebens gilt es hier eine Richtung festzulegen, diese aber auch fortwährend auszuloten.

Meiner Ansicht nach, ist die Reflexion der eignen inneren Haltung und die bewusste Kommunikation dieser nach außen besonders wichtig, um genau die Aufträge an Land zu ziehen, die zur jeweiligen Arbeitsweise passen. Aber nicht jeder Grafikdesigner möchte unbedingt als Partner wahrgenommen werden. Strategische Verantwortung zu übernehmen, ist für viele dieser Profis eher sekundär – an erster Stelle steht für jene die kreative Umsetzung. Das bedeutet nicht, dass solche Designer Dienstleistungen für geringere Ansprüche bieten.

Kommunikationsdesign – eine klare Positionierung

Missverständnisse sind durch eine klare Positionierung von vornherein zu vermeiden. Somit gründet das Verhältnis zum Kunden gleich auf dem richtigen Fundament. Es beginnt bei der Webseite (Welche Referenzen zeige ich?) und der inhaltlichen Ausrichtung der Visitenkarten (Als was bezeichne ich mich?). Ferner drückt sich die Positionierung im äußeren Erscheinungsbild (Anzug/Kostüm oder Jeans) und natürlich im Auftreten sowie der Selbstpräsentation gegenüber dem Kunden aus. Die bewusste Planung dieser und weiterer Merkmale ist erfolgsentscheidend, dabei sollte man jedoch authentisch bleiben. Das Vorspielen von falschen Tatsachen wird schnell entlarvt und niemals positiv bewertet.


Ein entsprechendes berufliches Selbstverständnis ist jedoch nicht in Stein gemeißelt. Es kann sich mit zunehmender Erfahrung verändern. Überdies unterscheiden sich die Anforderungen von Projekt zu Projekt. Ein mehrstufiger, iterativer Prozess inklusive Workshops und Zwischenpräsentationen ist bei der Entwicklung eines Corporate Designs durchaus angebracht. Im Zuge der Erstellung einer Broschüre muss aber zumeist deutlich weniger aufwendig zu Werke gegangen werden.

Passt die Selbstdarstellung zum eigenen Angebot und konnte die Aufmerksamkeit des richtigen Kunden erlangt werden, folgt die nächste Etappe: das Erstgespräch und das Briefing.


Südgraf bietet Grafikdesign und Konzeptionierung aus einer Hand. Sprechen Sie mich für Ihr Logodesign, Webdesign oder Printdesign gerne gleich persönlich an.



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