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Was setzt erfolgreiches Grafikdesign voraus?

Gute Designer denken mit den Köpfen anderer



Bei der Entwicklung eines Designs gilt es in der Regel nicht den eigenen Geschmack im Produkt zu verwirklichen. Auch die gestalterischen Ansichten des Auftraggebers bzw. Vorgesetzten sind erst einmal sekundär. Im Vordergrund steht eindeutig das Empfinden der jeweiligen Zielgruppe, die sich letztendlich für die mithilfe des Grafikdesigns bzw. durch den Einfluss der resultierenden Anzeige, Plakatwerbung, Mailing-Promotion etc. für


die beworbene Leistung entscheiden soll. Als Grafikdesignerin ist es für mich und eine maximal zweckdienliche Ausrichtung meiner Arbeit ein Muss, dementsprechend neutral an jeden einzelnen Job heranzugehen.


Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler Mein Geschmack ist nicht das Maß eines erfolgreichen Designs!

Überdies muss ich auch meine Auftraggeber mitunter überzeugen, dass ihr Empfinden nur bedingt zählt und stattdessen die anvisierte Zielgruppe in den Fokus gerückt werden sollte. Daher bezeichne ich Grafikdesign gerne als die Kunst, mit den Köpfen anderer Menschen zu denken.


Grafikdesign ist nicht messbar

Ein klares Problem bei der Bewertung von Grafikdesign ist, dass dieses sich in aller Regel kaum objektiv messen lässt. Natürlich können Sie sich mit einer Stoppuhr als Messinstrument an den Rand einer Laufbahn stellen und vergleichen, wie lange verschiedene Sportler benötigen, um den Weg vom Start zum Ziel zurückzulegen. Auch die Tordifferenz zweier Fußballmannschaften am Ende einer Partie ist ein deutlich nachvollziehbares Mittel, um ohne Zweifel festzustellen, wer gewinnt und daraus die Qualität des Spiels bzw. des einen oder des anderen Teams abzuleiten. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, die Angebote zweier Banken zu vergleichen, indem Sie einen Strich unter Ihre Rechnung ziehen und alle Werte addieren. Eines der Angebote wird sich hier als mathematisch und finanztechnisch attraktiveres herausstellen.

Schöpferische Werke, wie Grafikdesign oder auch Musik und Literatur, sind so einfach jedoch nicht zu vergleichen. Persönlich glaube ich zumindest nicht daran, dass sich der beste Sänger, das beste Lied oder das beste Album anhand von derartigen Zahlen bestimmen lassen. Ich bezweifle, dass objektiv messbar ist, ob Mozart, Beethoven oder Bach der größere Komponist aller Zeiten war oder ob die Rolling Stones, The Who oder The Clash die besten Rocker waren bzw. sind. Selbstverständlich lassen sich Verkaufszahlen vergleichen, diese treffen jedoch keine direkte Aussage über die tatsächliche Qualität der Musik. Viele Komponenten, die gute Musik ausmachen, entziehen sich dem objektiv Messbaren. Sie werden rein subjektiv empfunden.

Und ganz ähnlich sieht es auch im Kontext von Grafikdesign aus. Es wird oft zu Unrecht auf „Geschmack“ reduziert. Dennoch ist es zweifelsohne wichtig, die Qualität von Designs zu beurteilen. Leider gibt es hier keine Vorschriften und Regeln. Vor der Ausspielung eines Grafikdesigns kann nicht bestimmt werden, wie viele extra Abverkäufe es verursacht. Neben entsprechenden visuellen Einflüssen spielen viele andere Faktoren in den Umsatz ein.

Grafikdesign ist seinerseits nicht objektiv

Obwohl die Güte kreativer Leistungen, wie Musik oder eben Grafikdesign, nicht zu messen ist, lässt sich die Qualität dieser Künste immerhin diskutieren. In der Tat finden Fachleute weitgehend Übereinkunft, ob nun das eine oder das andere Musikstück anspruchsvoller und handwerklich besser umgesetzt wurde. Gleiches gilt im Grafikdesign: Anhand bestimmter Standards lässt sich durchaus eine Tendenz feststellen, welches Design nach allen Regeln der Kunst sauber ausgerichtet ist und eine effektive visuelle Kommunikation zulässt. Eine Erfolgsgarantie gibt es dennoch nicht.

Fazit


Grafikdesign kann den Erfolg eines Produkts, einer Dienstleistung oder einer Marke maßgeblich mitbestimmen. In ihm sind sowohl die Positionierung am Markt sowie gegenüber der Zielgruppe verankert als auch die jeweiligen Alleinstellungsmerkmale. Ob diese und weitere Bestandteile wie gewünscht greifen, bestimmt nicht der Geschmack des Grafikdesigners oder des werbenden Unternehmens, sondern die Zielgruppe bzw. die letztendliche Wirkung auf jene. Dafür gibt es kein in jedem Kontext geltendes Rezept. Es hilft jedoch enorm, gewisse Standards zu kennen und im Design einzuhalten.

Südgraf bietet Grafikdesign, Konzeptionierung, Logodesign, Logoentwicklung, Webdesign und Printdesign – in denen die Standards guter Designarbeit selbstverständlich immer berücksichtigt werden.



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